Montag, 11. April 2011

DublF(TF)

Da bereitet man sich eigentlich schon auf einen gemütlichen Abend vor, setzt sich auf seinen Sessel um den Abend zu genießen und was passiert? Natürlich, ein neuer Cache wird veröffentlich.

Da dieser genau auf dem Weg zu meinen Eltern lag, wo mich ein Buch ("Die Chemie des Todes") erwartete welches ich bestellt habe, konnte ich nicht umhin und raffte mich doch noch mal auf um mir beide zu holen.

Nach kurzer Autofahrt kam ich auch schon prompt am Zielort an, jedoch musste ich letztlich doch einen kleinen Umweg gehen um überhaupt zur Dose gelangen zu können. Erstmal auf dem richtigen Weg sah ich schon in der Ferne etwas hin und her leuchten. Nach gut 250 Metern Füßmarsch über einen kleinen Feldweg war ich am Suchort und sagte frisch heraus ins Dunkel hinein erstmal "Hallo". Was mir erwidert wurde wunderte mich nicht sehr. Es war ein einfaches schlichtes "Ach nee!". DublF war bereits am Suchen der Dose. Jedoch führte ihn sein IPhone etwas weiter weg vom Cache, sodass wir uns schließlich doch auf mein GPS verließen und nach kurzer Suche die Dose in Händen hielten.


Tja, soviel also zum Thema ruhiger, entspannter Montagabend. Immerhin einen FTF mehr. Da wir ihn zusammen gefunden haben quasi ein DublF(TF).

Profile for Freexa

Sonntag, 10. April 2011

Wozu Navi? Nach Gefühl fahren ist das Maß der Dinge :-)

Oh Mann, was für ein Tag. Nachdem ich heute morgen um 6:30 Uhr (!!!) schon wach war wusste ich nicht so wirklich was mit mir anzufangen. Also erstmal das übliche Morgenritual durchlaufen und dann überlegt, was ich mache bis ich nach Schwerin fahre.

Natürlich! Ich könnte ja eigentlich noch Cachen gehen. Gesagt getan. Also fix ne Route zurecht gebastelt und los ging es.

Start war in der Südstadt bei 3 noch recht jungen Caches => Zwischen Glauben, Bildung und Industrie, Brückentechnologie und Hunde besuchen Pferde. Den ersten zu finden wäre an und für sich nicht wirklich schwer gewesen, nur dummerweise sind die Koordinaten ca. 10 - 15 Meter off, sodass man hier wirklich genau nach dem gegebenen Hinweis gehen muss. Ohne den findet man die Dose nämlich nicht.
Beim zweiten Cache fing ich schon an, an mir selbst zu zweifeln. Ein Cache welcher von der Schwierigkeit und Geländewertung her so niedrig eingestuft ist und ich finde ihn nicht? Des Rätsels Lösung hatte ich, als ich 1.) auf dem Rückweg aus Schwerin hier um kurz nach 22 Uhr noch mal gesucht habe und 2.) den Vorlog (welcher heute Mittag noch nicht vorhanden war) gelesen habe. Der Owner hatte anscheinend die Dose entfernt, sodass ich sie definitiv heute Mittag nicht finden konnte. Aber nun hab ich sie ja doch noch. Der dritte "Frischling" in der Südstadt war dagegen schneller als erwartet gefunden.

Und schon ging es in Richtung Schwerin, und noch weiter. Die drei folgenden Caches gehören allesamt zu einer Serie von Caches, die man gemacht haben muss, bevor man zum eigentlichen Final gelangen kann. In jeder der Dosen war ein Hinweis für das Final hinterlegt. Das Final selbst habe ich noch nicht gemacht, jedoch wird es in den nächsten Wochen folgen. Die Abfahrt Lüdersdorf nutzte ich als "Wendepunkt", zumal die Zeit mittlerweile auch knapp wurde. Immerhin war ich in Schwerin verabredet.

Also fix die drei hier in direkter Nähe der Autoabahn liegenden Caches gehoben und weiter ging es, dieses mal wirklich Richtung Schwerin. Wobei, was natürlich interessant ist und was ich bis dato nicht wusste, die drei Caches die ich hier gehoben habe liegen alle im ehemaligen Fürstentum Ratzeburg. Ein weiterer sehr interessanter Punkt war, dass bei den letzten beiden der Dorfname in den 1950er Jahren von Klein Mist und Groß Mist in Klein Neuleben und Groß Neuleben geändert wurde. Hintergrund, laut der Cachebeschreibung, ist, dass es in der DDR keinen Mist geben durfte.
Also wieder ab auf die Autobahn Richtung Wismar bzw. Schwerin. Auf diesem Teilstück, von Lüdersdorf bis Wismar - Mitte liegen, genau wie auf der Gegenseite, 3 Caches, welche jeweils einen Hinweis zum FInal enthielten. Dummer weise konnte ich lediglich die ersten beiden erfolgreich heben. Der Dritte konnte auf Grund 4er Muggels einfach nicht gehoben werden. Da ich aber den Final gerne haben wollte musste ich also etwas rätseln und hatte dann im dritten Anlauf doch tatsächlich Glück. Die am wahrscheinlichsten aussehenden Koordinaten waren doch tatsächlich die Richtigen für das Final.
Nun aber schnell. Die Zeit war schon dermaßen fortgeschritten, dass ich einige der Caches die ich angehen wollte spontan gestrichen habe und direkt nach Schwerin durchfuhr. Immerhin war ich dort verabredet und Frauen sollte man schließlich nicht warten lassen *g*.

Nachdem meine ehemalige Arbeitskollegin und ich uns eine schöne Zeit in Schwerin gemacht haben ging es auch wieder gen Heimat. Da ich mich jetzt jedoch nicht mehr abhetzen brauchte fuhr ich prompt noch weitere Caches an, welche so oder so auf meiner Liste standen und kurz vorher gestrichen wurden.

Und wenn man schon einmal in der Landeshauptstadt ist, dann sollte man sich "wenigstens" einen Cache dort holen. So tat ich es dann auch. Witzigerweise hieß der Cache den ich mir dort geholt habe "Herzlich Willkommen :-)". In meinem Fall hätte er wohl besser "Tschüß'n" geheißen. Immerhin war ich ja bereits auf dem Rückweg nach Rostock.

Da die Sichtverhältnisse, auf Grund der Tageszeit, mittlerweile nicht mehr die besten waren, entschied ich mich abermals dafür nur bestimmte Caches anzugehen. Den ersten den ich Anfuhr, seitdem ich Schwerin verlassen hatte war in Dorf Mecklenburg gelegen.
Und auch hier gab es wieder etwas zu lernen. Zitat aus der Cachebeschreibung: "Die Mecklenburg, die ehemalige Burg der Gemeinde ist Namensgeber für die gesamte Landschaft Mecklenburg und für das Land Mecklenburg-Vorpommern.
Die Burganlage der slawischen Obotriten wurde bereits 965 in einem Bericht des arabischen Händlers Ibrahim Ibn Jacub als Nakons Burg bezeichnet. Wie bei einer Ausgrabung von Prof. Dr. Donat von 1967 bis 1969 festgestellt wurde, ist sie etwa im 5. Jahrhundert unserer Zeit entstanden. Aus Mikelenburg wurde im Laufe der Zeit Mecklenburg. König Otto III. erwähnte am 10. September 995 erstmals urkundlich die Mecklenburg. Sie wurde allerdings 1256 nach mehreren Zerstörungen wieder abgerissen, das Material wurde für den Bau des Schlosses Fürstenhof in der damals aufblühenden Stadt Wismar am südlichsten Punkt der Ostsee verwendet. Nachdem die Burg 1277 für die Schweriner Fürsten noch einmal aufgebaut wurde, fiel sie 45 Jahre später erneut - nun endgültig - der Zerstörung zum Opfer. Aus der Siedlung der Vorburg entstand in der Mitte des 14. Jahrhunderts das Dorf Mecklenburg. Die jetzige Straße „Am Burgwall“ führt zu dem heute noch sichtbaren Ringwall, der seit den letzten Jahren des 19. Jahrhunderts als Friedhof genutzt wird." Zitat Ende.
So, fast geschafft. Der Tag neigt sich mehr und mehr dem Ende entgegen und ich bin mittlerweile auf dem Rückweg nach Rostock. Ist eigentlich schon mal irgendwem das Steinmonster kurz hinter dem Rastplatz Fuchsberg (wenn man den Berg hoch fährt) aufgefallen? Um ehrlich zu sein, jedes Mal wenn ich hier lang fahre, schaue ich da hoch. Und heute war ich direkt vor Ort und betrachtete das "Ding" aus der Nähe. Natürlich nicht ohne Grunde. Dor ist ein weiterer Cache versteckt.
Zwar hatte ich die Koordinaten der Dose ins Navi eingegeben, aber eben jenes wollte mich über die Autobahn dahin führen. Ganz schlechte Idee. Mal eben auf der Autobahn anhalten, einen Zaun überwinden, einen "kleinen" Berg hochkraxeln um einen Dose zu finden ist eine eher schlechte Idee. Also einfach mal das Navi ausschalten und nach Gefühl fahren. So viel sei gesagt, wenn es regnet würde ich den Weg den ich genommen habe nicht fahren. Da es trocken war brauchte ich von meiner Parkposition bis zum Monster nur knapp 100 Meter laufen. Bei Regenwetter wären es locker 600 Meter gewesen.

Nachdem ich mir den Hintern des Steinmonsters genauer angesehen hatte (dort lag die Dose) ging es aber wieder auf regulären Wegen zurück nach Rostock. Zum einen lag an der Raststätte Fuchsberg (in Richtung Rostock) noch eine Dose die auf meiner Liste stand und zum anderen weiß ich nicht wie lange mein Auto das noch mitmacht über Stock und Stein zu fahren.

Nachdem ich an der Raststätte die Dose gehoben hatte fiel mir ein, dass ich ja auf der Hintour noch einen ausgelassen hatte, welchen ich bereits vor 2 Jahren angegeangen bin. Heute sollte also auch noch Unterm Stein IV gefunden werden. So war es dann auch. Warum ich ihn damals nicht gefunden habe? Keine Ahnung! Na gut, auch hier waren die Koordinaten etwas off. Aber mit Hilfe meiner Taschenlampe und etwas Spürsinn konnte die Dose dann schlußendlich doch noch gefunden werden.

Ursprünglich hatte ich vor nach meiner Rückkehr nach Rostock noch 2 Nachtcaches zu machen. Ich kann mir jedoch nicht helfen, ich war so kaputt von dem Tag, sodass ich die beiden nicht mehr angegangen bin und einfach nur noch nach Hause wollte, mich auf meinen Sessel bzw. meine Couch werfen, nen kühles Blondes genießen und den Abend ausklingen lassen.

So war es dann auch.

Profile for Freexa

Samstag, 2. April 2011

Party und Cachen

Oh man, was für eine geile Feier war das denn bitte in München? Alter Schwede, da hat sich unser neuer Brötchengeber aber nicht lumpen lassen und was richtig dickes auf die Beine gestellt.

Aber mal von vorne!

Bereits seit vielen Wochen stand fest, dass am 01. April 2011 jeder aus unserer Firma der wollte nach München reisen darf um an einer großen Gesamt-Firmenfeier teilzunehmen. Da ich schon sehr lange nicht mehr in München war, nutzte ich diese Gelegenheit natürlich und meldete mich prompt an. Und so ging es dann gestern Mittag mit dem Flieger von Rostock nach München.


In München angekommen konnte ich es mir natürlich nicht nehmen lassen und schnappte mir sofort, nachdem wir im Hotel eingechecked hatten, mein GPS und ging auf die Pirsch, um mir meinen ersten Cache in München zu holen. Gott sei Dank brauchten wir (ein Arbeitskollege hat mich begleitet) lediglich knappe 300 Meter vom Hotel aus gehen um zu HC33 zu gelangen. Da ich den gegebenen Hinweis kurz vor Ankunft am Zielort schon zu deuten wusste, war das finden der Dose damit natürlich eine Kleinigkeit. Nach dem loggen also schnell wieder zurück, denn schließlich fuhr ja gleich unser Shuttle zur Olympiahalle, wo unsere Firmenfeier stattfand.


Nach einer etwa halbstündigen Fahrt kamen wir dann auch endlich an der Olympiahalle an. Man knurrte mir da der Magen. Morgens hatte ich nur wenig gegessen, im Flieger das Essen ist ja auch nicht immer das Beste und dort fand ich nichts, nichts außer irgendwas wo Fisch drin ist. Ja ich weiß, als Fischkopp keinen Fisch essen gehört sich nicht. Wie dem auch sei, für mich war es das Erste mal in der Olympiahalle und schon ein erster Blick die Ränge hinunter ließ erahnen, dass das hier was großes wird.

Bevor die Feier an sich losging hieß es erstmal unsere Rostocker Kollegen zu finden. Und glaubt mir, dass ist alles andere als einfach wenn da über 5000 (!!!) Menschen rumwuseln. Wahrscheinlich hätte ich zumindest den Kollegen aus meiner Abteilung im Vorfeld einen Sender verpassen sollen, damit ich auch dort Cachen kann. Unabhängig davon saßen wir sowieso komplett über die Halle verteilt in verschiedenen Blöcken und insofern hätte die Suche im Vorfeld nur teilweise Sinn gemacht.

Nachdem wir gefühlt schon etwa 3 Stunden in der Halle waren ging auch endlich der offizielle Teil der Party los. Zum Start gab es ein kleines Warm-Up.



Diesem folgten dann, moderiert von irgendeinem Schauspieler und einer ehemaligen Sängerin von Squeezer wie mir gesagt wurde, etwa 90 Minuten Interviews mit unseren Direktoren. Das erste kleine Highlight des noch jungen Abends war dann der Kurzauftritt von Vanessa Hessler. Ich selbst hatte sie bis dahin noch nie Live gesehen, aber gestern war es dann soweit. Und heute noch mal, dazu aber später mehr.

Nachdem der offizielle Teil dann abgeschlossen war ging es erst richtig los. Zuvor musst ich jedoch erstmal was essen. Und Gott sei Dank, ich fand was! Zum runterspülen gab es dann das erste Bier des Abends, gefolgt vom 2. Bier da unsere Gruppe aus zuvor 3 Kollegen schlagartig auf 8 anschwoll. Bereits einige Tage vor dieser Feier gab es bei uns Gerüchte, welche Band denn auftreten würde. Von mehreren Seiten hörte ich im Vorfeld, dass angeblich Unheilig auftreten solle.

Wie man sicher unschwer an obigem Foto erkennen kann, das ist nicht Unheilig. Nein, dass sind die Sportfreunde Stiller. Gute 90 Minuten haben sie die Halle gerockt und die Masse ist mitgegangen. Hammer, geiles Konzert. Ein Kollege und ich ließen es uns natürlich nicht nehmen und kämpften uns bis nach ganz vorne durch.
Nach Ende des Konzertes legte noch bis gut und gerne 1 oder 2 Uhr ein DJ auf und die Masse feierte. Ich selbst schlenderte eigentlich die ganze Zeit nur umher und unterhielt mich mit meinem KollegInnen. Dann und wann war ich aber auch auf der Tanzfläche zu sehen. Kurz nach halb drei heute früh nahmen wir dann den Shuttle zurück zum Hotel. Wobei. Wir? Vielmehr ich. Mein Kollege mit dem ich da den ganzen Abend unterwegs war ist "irgendwie" im falschen Shuttle gelandet und kam somit nicht bei unserem Hotel an, sondern irgendwo anders in München. Schlußendlich musste er dann mit dem Taxi zu unserem Hotel fahren.

Das gute an unseren Hotelzimmer war, dass sobald man reinkam einfach nur noch umfallen brauchte und schon im Bett lag. So tat auch ich dieses heute früh um kurz nach drei. Erstaunt war ich heute früh, als ich feststellte, dass ich es noch irgendwie geschafft haben muss meinen Wecker zu stellen. Ohne den hätte ich es heute früh um kurz vor 8 nicht geschafft aufzustehen. Also erstmal ab unter die Dusche, anschließend eine Rauchen und frühstücken. Gott sei Dank hatte ich bereits gestern Nachmittag den hier naheliegenden Cache gemacht, heute morgen hatte ich da nur "bedingt" Lust drauf.

Um halb 10 ging unser Shuttle vom Hotel wieder in Richtung Flughafen. Da ich mich ja im Vorfeld vorbereitet hatte, wusste ich natürlich, dass hier auch noch ein Cache liegt. Glücklicherweise mussten wir auch hier nur knapp über 200 Meter laufen um TB-Hotel -=First Class =- Munich Airport zu erreichen. Und auch diese Dose konnte schnell gefunden werden. Nach dem loggen des Caches ging es dann erstmal zum goldenen M ein Burgermittag einnehmen.

Da wir bereits eingechecked hatten, konnten wir, nach unserer Mahlzeitn auch direkt durch die Sicherheitskontrolle gehen um zu unserem Gate zu gelangen. Kurz hinter der Kontrolle sah ich hinter uns auf einmal eine junge Frau, welche mir erstaunlich bekannt vorkam. Es war Vanessa Hessler. Da wir es nicht eilig hatten zum Gate zu kommen, unser Flug ging erst um 12 Uhr und wir hatten somit noch gut eine Stunde Zeit, schlenderten wir also ganz gemächlich in Richtung unseres Gates und wurden dabei dann von Vanessa und ihrer Begleiterin überholt. Also hübsch ist die Vanessa ja schon und lange Beine hat die Gute, alter Schwede. Nicht schlecht.

Mittlerweile sind wir alle wieder wohlbehalten in Rostock angekommen und ich selbst leide immer noch an den vorhandenen Störungen, welche das Resultat des Vorabends sind. Wenn ich nur daran denke, dass ich heute erneut feiern gehe wird mir schon wieder ganz anders. Ich denke aber, dass ich es lediglich bei der Geburtstagsfeier belassen werde und nicht mit zu Honky Tonk gehen werde.

Profile for Freexa

PS: anbei mal die bisher auf Youtube veröffentlichen Videos zum gestrigen Event