Montag, 11. April 2011

DublF(TF)

Da bereitet man sich eigentlich schon auf einen gemütlichen Abend vor, setzt sich auf seinen Sessel um den Abend zu genießen und was passiert? Natürlich, ein neuer Cache wird veröffentlich.

Da dieser genau auf dem Weg zu meinen Eltern lag, wo mich ein Buch ("Die Chemie des Todes") erwartete welches ich bestellt habe, konnte ich nicht umhin und raffte mich doch noch mal auf um mir beide zu holen.

Nach kurzer Autofahrt kam ich auch schon prompt am Zielort an, jedoch musste ich letztlich doch einen kleinen Umweg gehen um überhaupt zur Dose gelangen zu können. Erstmal auf dem richtigen Weg sah ich schon in der Ferne etwas hin und her leuchten. Nach gut 250 Metern Füßmarsch über einen kleinen Feldweg war ich am Suchort und sagte frisch heraus ins Dunkel hinein erstmal "Hallo". Was mir erwidert wurde wunderte mich nicht sehr. Es war ein einfaches schlichtes "Ach nee!". DublF war bereits am Suchen der Dose. Jedoch führte ihn sein IPhone etwas weiter weg vom Cache, sodass wir uns schließlich doch auf mein GPS verließen und nach kurzer Suche die Dose in Händen hielten.


Tja, soviel also zum Thema ruhiger, entspannter Montagabend. Immerhin einen FTF mehr. Da wir ihn zusammen gefunden haben quasi ein DublF(TF).

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Sonntag, 10. April 2011

Wozu Navi? Nach Gefühl fahren ist das Maß der Dinge :-)

Oh Mann, was für ein Tag. Nachdem ich heute morgen um 6:30 Uhr (!!!) schon wach war wusste ich nicht so wirklich was mit mir anzufangen. Also erstmal das übliche Morgenritual durchlaufen und dann überlegt, was ich mache bis ich nach Schwerin fahre.

Natürlich! Ich könnte ja eigentlich noch Cachen gehen. Gesagt getan. Also fix ne Route zurecht gebastelt und los ging es.

Start war in der Südstadt bei 3 noch recht jungen Caches => Zwischen Glauben, Bildung und Industrie, Brückentechnologie und Hunde besuchen Pferde. Den ersten zu finden wäre an und für sich nicht wirklich schwer gewesen, nur dummerweise sind die Koordinaten ca. 10 - 15 Meter off, sodass man hier wirklich genau nach dem gegebenen Hinweis gehen muss. Ohne den findet man die Dose nämlich nicht.
Beim zweiten Cache fing ich schon an, an mir selbst zu zweifeln. Ein Cache welcher von der Schwierigkeit und Geländewertung her so niedrig eingestuft ist und ich finde ihn nicht? Des Rätsels Lösung hatte ich, als ich 1.) auf dem Rückweg aus Schwerin hier um kurz nach 22 Uhr noch mal gesucht habe und 2.) den Vorlog (welcher heute Mittag noch nicht vorhanden war) gelesen habe. Der Owner hatte anscheinend die Dose entfernt, sodass ich sie definitiv heute Mittag nicht finden konnte. Aber nun hab ich sie ja doch noch. Der dritte "Frischling" in der Südstadt war dagegen schneller als erwartet gefunden.

Und schon ging es in Richtung Schwerin, und noch weiter. Die drei folgenden Caches gehören allesamt zu einer Serie von Caches, die man gemacht haben muss, bevor man zum eigentlichen Final gelangen kann. In jeder der Dosen war ein Hinweis für das Final hinterlegt. Das Final selbst habe ich noch nicht gemacht, jedoch wird es in den nächsten Wochen folgen. Die Abfahrt Lüdersdorf nutzte ich als "Wendepunkt", zumal die Zeit mittlerweile auch knapp wurde. Immerhin war ich in Schwerin verabredet.

Also fix die drei hier in direkter Nähe der Autoabahn liegenden Caches gehoben und weiter ging es, dieses mal wirklich Richtung Schwerin. Wobei, was natürlich interessant ist und was ich bis dato nicht wusste, die drei Caches die ich hier gehoben habe liegen alle im ehemaligen Fürstentum Ratzeburg. Ein weiterer sehr interessanter Punkt war, dass bei den letzten beiden der Dorfname in den 1950er Jahren von Klein Mist und Groß Mist in Klein Neuleben und Groß Neuleben geändert wurde. Hintergrund, laut der Cachebeschreibung, ist, dass es in der DDR keinen Mist geben durfte.
Also wieder ab auf die Autobahn Richtung Wismar bzw. Schwerin. Auf diesem Teilstück, von Lüdersdorf bis Wismar - Mitte liegen, genau wie auf der Gegenseite, 3 Caches, welche jeweils einen Hinweis zum FInal enthielten. Dummer weise konnte ich lediglich die ersten beiden erfolgreich heben. Der Dritte konnte auf Grund 4er Muggels einfach nicht gehoben werden. Da ich aber den Final gerne haben wollte musste ich also etwas rätseln und hatte dann im dritten Anlauf doch tatsächlich Glück. Die am wahrscheinlichsten aussehenden Koordinaten waren doch tatsächlich die Richtigen für das Final.
Nun aber schnell. Die Zeit war schon dermaßen fortgeschritten, dass ich einige der Caches die ich angehen wollte spontan gestrichen habe und direkt nach Schwerin durchfuhr. Immerhin war ich dort verabredet und Frauen sollte man schließlich nicht warten lassen *g*.

Nachdem meine ehemalige Arbeitskollegin und ich uns eine schöne Zeit in Schwerin gemacht haben ging es auch wieder gen Heimat. Da ich mich jetzt jedoch nicht mehr abhetzen brauchte fuhr ich prompt noch weitere Caches an, welche so oder so auf meiner Liste standen und kurz vorher gestrichen wurden.

Und wenn man schon einmal in der Landeshauptstadt ist, dann sollte man sich "wenigstens" einen Cache dort holen. So tat ich es dann auch. Witzigerweise hieß der Cache den ich mir dort geholt habe "Herzlich Willkommen :-)". In meinem Fall hätte er wohl besser "Tschüß'n" geheißen. Immerhin war ich ja bereits auf dem Rückweg nach Rostock.

Da die Sichtverhältnisse, auf Grund der Tageszeit, mittlerweile nicht mehr die besten waren, entschied ich mich abermals dafür nur bestimmte Caches anzugehen. Den ersten den ich Anfuhr, seitdem ich Schwerin verlassen hatte war in Dorf Mecklenburg gelegen.
Und auch hier gab es wieder etwas zu lernen. Zitat aus der Cachebeschreibung: "Die Mecklenburg, die ehemalige Burg der Gemeinde ist Namensgeber für die gesamte Landschaft Mecklenburg und für das Land Mecklenburg-Vorpommern.
Die Burganlage der slawischen Obotriten wurde bereits 965 in einem Bericht des arabischen Händlers Ibrahim Ibn Jacub als Nakons Burg bezeichnet. Wie bei einer Ausgrabung von Prof. Dr. Donat von 1967 bis 1969 festgestellt wurde, ist sie etwa im 5. Jahrhundert unserer Zeit entstanden. Aus Mikelenburg wurde im Laufe der Zeit Mecklenburg. König Otto III. erwähnte am 10. September 995 erstmals urkundlich die Mecklenburg. Sie wurde allerdings 1256 nach mehreren Zerstörungen wieder abgerissen, das Material wurde für den Bau des Schlosses Fürstenhof in der damals aufblühenden Stadt Wismar am südlichsten Punkt der Ostsee verwendet. Nachdem die Burg 1277 für die Schweriner Fürsten noch einmal aufgebaut wurde, fiel sie 45 Jahre später erneut - nun endgültig - der Zerstörung zum Opfer. Aus der Siedlung der Vorburg entstand in der Mitte des 14. Jahrhunderts das Dorf Mecklenburg. Die jetzige Straße „Am Burgwall“ führt zu dem heute noch sichtbaren Ringwall, der seit den letzten Jahren des 19. Jahrhunderts als Friedhof genutzt wird." Zitat Ende.
So, fast geschafft. Der Tag neigt sich mehr und mehr dem Ende entgegen und ich bin mittlerweile auf dem Rückweg nach Rostock. Ist eigentlich schon mal irgendwem das Steinmonster kurz hinter dem Rastplatz Fuchsberg (wenn man den Berg hoch fährt) aufgefallen? Um ehrlich zu sein, jedes Mal wenn ich hier lang fahre, schaue ich da hoch. Und heute war ich direkt vor Ort und betrachtete das "Ding" aus der Nähe. Natürlich nicht ohne Grunde. Dor ist ein weiterer Cache versteckt.
Zwar hatte ich die Koordinaten der Dose ins Navi eingegeben, aber eben jenes wollte mich über die Autobahn dahin führen. Ganz schlechte Idee. Mal eben auf der Autobahn anhalten, einen Zaun überwinden, einen "kleinen" Berg hochkraxeln um einen Dose zu finden ist eine eher schlechte Idee. Also einfach mal das Navi ausschalten und nach Gefühl fahren. So viel sei gesagt, wenn es regnet würde ich den Weg den ich genommen habe nicht fahren. Da es trocken war brauchte ich von meiner Parkposition bis zum Monster nur knapp 100 Meter laufen. Bei Regenwetter wären es locker 600 Meter gewesen.

Nachdem ich mir den Hintern des Steinmonsters genauer angesehen hatte (dort lag die Dose) ging es aber wieder auf regulären Wegen zurück nach Rostock. Zum einen lag an der Raststätte Fuchsberg (in Richtung Rostock) noch eine Dose die auf meiner Liste stand und zum anderen weiß ich nicht wie lange mein Auto das noch mitmacht über Stock und Stein zu fahren.

Nachdem ich an der Raststätte die Dose gehoben hatte fiel mir ein, dass ich ja auf der Hintour noch einen ausgelassen hatte, welchen ich bereits vor 2 Jahren angegeangen bin. Heute sollte also auch noch Unterm Stein IV gefunden werden. So war es dann auch. Warum ich ihn damals nicht gefunden habe? Keine Ahnung! Na gut, auch hier waren die Koordinaten etwas off. Aber mit Hilfe meiner Taschenlampe und etwas Spürsinn konnte die Dose dann schlußendlich doch noch gefunden werden.

Ursprünglich hatte ich vor nach meiner Rückkehr nach Rostock noch 2 Nachtcaches zu machen. Ich kann mir jedoch nicht helfen, ich war so kaputt von dem Tag, sodass ich die beiden nicht mehr angegangen bin und einfach nur noch nach Hause wollte, mich auf meinen Sessel bzw. meine Couch werfen, nen kühles Blondes genießen und den Abend ausklingen lassen.

So war es dann auch.

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Samstag, 2. April 2011

Party und Cachen

Oh man, was für eine geile Feier war das denn bitte in München? Alter Schwede, da hat sich unser neuer Brötchengeber aber nicht lumpen lassen und was richtig dickes auf die Beine gestellt.

Aber mal von vorne!

Bereits seit vielen Wochen stand fest, dass am 01. April 2011 jeder aus unserer Firma der wollte nach München reisen darf um an einer großen Gesamt-Firmenfeier teilzunehmen. Da ich schon sehr lange nicht mehr in München war, nutzte ich diese Gelegenheit natürlich und meldete mich prompt an. Und so ging es dann gestern Mittag mit dem Flieger von Rostock nach München.


In München angekommen konnte ich es mir natürlich nicht nehmen lassen und schnappte mir sofort, nachdem wir im Hotel eingechecked hatten, mein GPS und ging auf die Pirsch, um mir meinen ersten Cache in München zu holen. Gott sei Dank brauchten wir (ein Arbeitskollege hat mich begleitet) lediglich knappe 300 Meter vom Hotel aus gehen um zu HC33 zu gelangen. Da ich den gegebenen Hinweis kurz vor Ankunft am Zielort schon zu deuten wusste, war das finden der Dose damit natürlich eine Kleinigkeit. Nach dem loggen also schnell wieder zurück, denn schließlich fuhr ja gleich unser Shuttle zur Olympiahalle, wo unsere Firmenfeier stattfand.


Nach einer etwa halbstündigen Fahrt kamen wir dann auch endlich an der Olympiahalle an. Man knurrte mir da der Magen. Morgens hatte ich nur wenig gegessen, im Flieger das Essen ist ja auch nicht immer das Beste und dort fand ich nichts, nichts außer irgendwas wo Fisch drin ist. Ja ich weiß, als Fischkopp keinen Fisch essen gehört sich nicht. Wie dem auch sei, für mich war es das Erste mal in der Olympiahalle und schon ein erster Blick die Ränge hinunter ließ erahnen, dass das hier was großes wird.

Bevor die Feier an sich losging hieß es erstmal unsere Rostocker Kollegen zu finden. Und glaubt mir, dass ist alles andere als einfach wenn da über 5000 (!!!) Menschen rumwuseln. Wahrscheinlich hätte ich zumindest den Kollegen aus meiner Abteilung im Vorfeld einen Sender verpassen sollen, damit ich auch dort Cachen kann. Unabhängig davon saßen wir sowieso komplett über die Halle verteilt in verschiedenen Blöcken und insofern hätte die Suche im Vorfeld nur teilweise Sinn gemacht.

Nachdem wir gefühlt schon etwa 3 Stunden in der Halle waren ging auch endlich der offizielle Teil der Party los. Zum Start gab es ein kleines Warm-Up.



Diesem folgten dann, moderiert von irgendeinem Schauspieler und einer ehemaligen Sängerin von Squeezer wie mir gesagt wurde, etwa 90 Minuten Interviews mit unseren Direktoren. Das erste kleine Highlight des noch jungen Abends war dann der Kurzauftritt von Vanessa Hessler. Ich selbst hatte sie bis dahin noch nie Live gesehen, aber gestern war es dann soweit. Und heute noch mal, dazu aber später mehr.

Nachdem der offizielle Teil dann abgeschlossen war ging es erst richtig los. Zuvor musst ich jedoch erstmal was essen. Und Gott sei Dank, ich fand was! Zum runterspülen gab es dann das erste Bier des Abends, gefolgt vom 2. Bier da unsere Gruppe aus zuvor 3 Kollegen schlagartig auf 8 anschwoll. Bereits einige Tage vor dieser Feier gab es bei uns Gerüchte, welche Band denn auftreten würde. Von mehreren Seiten hörte ich im Vorfeld, dass angeblich Unheilig auftreten solle.

Wie man sicher unschwer an obigem Foto erkennen kann, das ist nicht Unheilig. Nein, dass sind die Sportfreunde Stiller. Gute 90 Minuten haben sie die Halle gerockt und die Masse ist mitgegangen. Hammer, geiles Konzert. Ein Kollege und ich ließen es uns natürlich nicht nehmen und kämpften uns bis nach ganz vorne durch.
Nach Ende des Konzertes legte noch bis gut und gerne 1 oder 2 Uhr ein DJ auf und die Masse feierte. Ich selbst schlenderte eigentlich die ganze Zeit nur umher und unterhielt mich mit meinem KollegInnen. Dann und wann war ich aber auch auf der Tanzfläche zu sehen. Kurz nach halb drei heute früh nahmen wir dann den Shuttle zurück zum Hotel. Wobei. Wir? Vielmehr ich. Mein Kollege mit dem ich da den ganzen Abend unterwegs war ist "irgendwie" im falschen Shuttle gelandet und kam somit nicht bei unserem Hotel an, sondern irgendwo anders in München. Schlußendlich musste er dann mit dem Taxi zu unserem Hotel fahren.

Das gute an unseren Hotelzimmer war, dass sobald man reinkam einfach nur noch umfallen brauchte und schon im Bett lag. So tat auch ich dieses heute früh um kurz nach drei. Erstaunt war ich heute früh, als ich feststellte, dass ich es noch irgendwie geschafft haben muss meinen Wecker zu stellen. Ohne den hätte ich es heute früh um kurz vor 8 nicht geschafft aufzustehen. Also erstmal ab unter die Dusche, anschließend eine Rauchen und frühstücken. Gott sei Dank hatte ich bereits gestern Nachmittag den hier naheliegenden Cache gemacht, heute morgen hatte ich da nur "bedingt" Lust drauf.

Um halb 10 ging unser Shuttle vom Hotel wieder in Richtung Flughafen. Da ich mich ja im Vorfeld vorbereitet hatte, wusste ich natürlich, dass hier auch noch ein Cache liegt. Glücklicherweise mussten wir auch hier nur knapp über 200 Meter laufen um TB-Hotel -=First Class =- Munich Airport zu erreichen. Und auch diese Dose konnte schnell gefunden werden. Nach dem loggen des Caches ging es dann erstmal zum goldenen M ein Burgermittag einnehmen.

Da wir bereits eingechecked hatten, konnten wir, nach unserer Mahlzeitn auch direkt durch die Sicherheitskontrolle gehen um zu unserem Gate zu gelangen. Kurz hinter der Kontrolle sah ich hinter uns auf einmal eine junge Frau, welche mir erstaunlich bekannt vorkam. Es war Vanessa Hessler. Da wir es nicht eilig hatten zum Gate zu kommen, unser Flug ging erst um 12 Uhr und wir hatten somit noch gut eine Stunde Zeit, schlenderten wir also ganz gemächlich in Richtung unseres Gates und wurden dabei dann von Vanessa und ihrer Begleiterin überholt. Also hübsch ist die Vanessa ja schon und lange Beine hat die Gute, alter Schwede. Nicht schlecht.

Mittlerweile sind wir alle wieder wohlbehalten in Rostock angekommen und ich selbst leide immer noch an den vorhandenen Störungen, welche das Resultat des Vorabends sind. Wenn ich nur daran denke, dass ich heute erneut feiern gehe wird mir schon wieder ganz anders. Ich denke aber, dass ich es lediglich bei der Geburtstagsfeier belassen werde und nicht mit zu Honky Tonk gehen werde.

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PS: anbei mal die bisher auf Youtube veröffentlichen Videos zum gestrigen Event





Dienstag, 29. März 2011

Sport, Cachen und Wochenende

Eine ganze Weile ist es schon her, dass ich Cachen war, heute jedoch wollte ich es mir nicht nehmen lassen, nach dem Sport noch fix eine kleine Dose zu suchen, welche ich vor 2 1/2 Wochen leider nicht gefunden habe.

Also nach der Arbeit erstmal nach Lütten Klein, ein wenig Sport machen, und gute 90 Minuten richtig schön auspowern. Das hat auch gut gereicht. Morgen habe ich garantiert wieder ordentlich Muskelkater. Wie dem auch sei, nach meiner körperlichen Ertüchtigung schwang ich mich erstmal ins Auto und fuhr sogleich Richtung Evershagen, um mir dort die, wie erwähnt, ersehnte Dose zu holen.

Dort angekommen brauchte ich nicht lange suchen, zumal "Die Brücke der Kivi" mir ja noch aus Kinderzeiten bestens bekannt war. Da ich den Hinweis ja bereits zu deuten wusste, ging es nun heute erneut ans eingemachte. Und schwups, da hielt ich die doch recht seltsam anmutende Dose schon in den Händen. Also fix loggen und wieder weg. Ich hoffe nur, dass die Dose dort lange durchhält, denn das Versteck an sich finde ich schon etwas gewagt.

Morgen wird es auf jeden Fall erstmal einen ruhigen Abend geben. Wobei, ruhig? Ich? Wohl eher doch nicht! Ich werde mich morgen denke ich mal wieder meines eigenen Caches annehmen und ihn weiter bearbeiten. An und für sich liegt er schon an der von mir gewünschten Stelle, nur dummer Weise beisst sich das mit 2 in der Nähe befindlichen Caches, sodass ich mir eine neue Stelle zum verstecken suchen muss. Aber ich denke, dass das nicht das Problem sein sollte.

Auf jeden Fall freue ich mich schon auf Freitag und Samstag. Am Freitag geht es ab nach München um dort an einer großen FIrmenfeier teilzunehmen. Ich hoffe nur, dass ich irgendwie die Zeit finde, um auch die beiden Caches, welche ich mir bereits raus gesucht habe, anzugehen. Nummer 1 befindet sich in der Nähe von meinem Hotel, der zweite am Flughafen.

Also Daumen drücken!

Das schlimme ist ja, dsas wenn ich Samstag zurück bin, ich auch gleich wieder los muss zur nächsten Feier. Nur am Feiern. Oh man, ich wette ich bin Montag wieder so erschossen wie diese Woche. Letztes Wochenende war am Freitag "Hörsturz" und Samstag lag eine kleine Nachtsession von meinem besten Freund und mir an. Das diese Nachtsession nicht ohne was zu trinken verlief, versteht sich glaube ich von selbst.

Im Endeffekt hoffe ich einfach nur, dass ich Sonntag nicht wieder so fertig bin, dass ich zumindest einen Cache in der Nähe meiner Eltern angehen kann. Auch diesen hatte ich bereits im letzten Jahr schon mal gesucht, jedoch damals nicht gefunden. Aber man lernt ja dazu und von daher bin ich guter Dinge, dass ich ihn dieses Mal finden werde.

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Samstag, 19. März 2011

Pleiten, Berge und Stalker

Ei, welch ein Spaß war das heute doch wieder, als Fabian und ich zu unserer heutigen Cache Tour starteten. Wir hatten uns ca. 20 Caches vorgenommen, aber auf Grund zeitmangels im weiteren Verlauf des Tages einige von unserer Liste gestrichen.

Unser Startpunkt heute lag in Kritzmow, wo wir uns die ersten holen wollten. Bei den ersten beiden Caches, Shadowrun - Die Rigger und Shadowrun - Die Decker, klappte das auch noch soweit ganz gut. Bei Shadowrun - Die Rigger wusste ich in etwa wo wir suchen mussten, da ich hier bereits letztes Jahr gewesen bin um ihn zu suchen. Damals leider ohne Erfolg. Heute jedoch konnte sich der kleine nicht wirklich lange vor mir verstecken! Nummer 1 war erledigt, also ab zu Nummer 2. Für Shadowrun - Die Decker musste im Vorfeld ein Rätsel gelöst werden, welches erstaunlicher Weise recht schnell geknackt war. Somit war auch das finden des Caches nur noch eine Frage von Sekunden. Er lag in einem altbekannten Versteck.

Und schon kam die erste Pleite des Tages. Nachdem ich gestern Abend noch für den nun folgenden Cache (Alles eine Frage der Kommunikation) alle benötigten Informationen zusammengesucht habe, sollte dieser heute natürlich auch gehoben werden. Tja, wir kamen gerade mal bis zu Station 2. Dort verließ es uns dann. Wir konnten einfach keine Dose, ja nicht einmal einen Hinweis, finden und zogen weiter um die nächsten in Angriff zu nehmen.

Jedoch stellte sich auch dieser als ein Problem dar, denn wir stellten vor Ort fest, dass unser Equipment was wir dabei hatten, in keiner Weise ausreichend war, um den Cache erfolgreich bergen zu können. Laut der Beschreibung sollten bei feuchtem Wetter einfache Gummistiefel reichen. Ähm, ja nee, ist klar. Das war wohl nix. Was wir hier gebraucht hätten ist ein Schlauchboot.

Leicht angenervt von den beiden Misserfolgen ging es an einen weiteren Cache, welchen ich ebenfalls bereits letztes Jahr gesucht habe. Let's Party Time. Dieses mal jedoch, las ich mir im Vorfeld etwas genauer den Hinweis und hatte, da ich das Gelände ja schon kannte, auch den richtigen Riecher. Fabian war es schlußendlich, der ihn in Händen hielt. Natürlich konnten wir es uns auch nicht nehmen lassen und erklommen auch noch den nahegelegenen Hochsitz um ein wenig in die Ferne zu schauen.
Fabian beim erklimmen des nahegelegenen Hochsitzes

Nach diesem erfolgreichen Fund ging es dann ab ins nächste Dorf, Stäbelow. Dort wartete ein kleiner Multi auf uns, Stäbelow - Zentrum. Insgesamt handelte es sich hierbei um 4 Stationen die abgelaufen werden mussten um Schlußendlich zum Final zu gelangen. Alle Stationen war gut erreichbar und so war dann auch das Final kein Problem mehr. Dachten wir. Laut dem Hinweis sollte man rechts unter der Bank schauen. Tja, sagen wir mal so, alles eine Frage der Perspektive.

Die Stäbelower Kirche
Wieder etwas motivierter vom gerade gefundenen Cache eilten wir zurück zu meinem Cachemobil, um direkt den nächsten anzugehen. Im ersten Ausspähen des Ortes wo wir lang mussten sahen wir bereits, dass dort etliche Menschen im Wald unterwegs waren, die uns nur irgendwelche komischen Fragen stellen würden. Also ließen wir diesen aus, und machten uns auf den Weg zum nächsten. Der nun folgende lag zwischen Hastorf und Konow. Die Finalposition war schnell ausgemacht und mit dem Auto bestens erreichbar. Auch der Hint war eindeutig. Was ebenfalls eindeutig war, war unsere Laune die wieder schlagartig in den Keller sank, denn diesen kleinen konnten wir partou nicht finden. Wo haben wir nicht alles gesucht. Keine Chance, die Dose kam nicht zum Vorschein. Also ging die (Tor)Tour erstmal weiter Richtung Ivendorf, wo wir feststellten, dass wir von der falschen Seite an den Cache herangefahren sind. So ein Dreck aber auch. Wir konnten noch nicht einmal zu Fuß von Ivendorf zum Final gelangen. Spätestens jetzt war die Laune gaaaanz weit unten.

Da uns nichts anderes übrig blieb als den nächsten anzugehen, wir wollten schließlich nicht all zu viel Zeit verlieren, machten wir uns also mit dem Auto auf dem Weg zu Treasure Chest in der Nähe von Retschow. Das interessante an diesem war, dass er sich auf dem ehemaligen Gelände einer alten Flugabwehrrakten-Stellung aus DDR Zeiten befindet. Es war schon sehr interessant zu sehen, was die Natur in 22 Jahren alles anrichten kann. Von alten Stellungen war hier nämlich nichts zu sehen.
passend zur Location, eine Munitionskiste als Cache Dose
 Endlich wieder ein Fund. Nach drei Nullrunden musste das auch sein und unsere Laune stieg sogleich. Der folgende Cache führte uns nach Bad Doberan. Dort suchten und fanden wir "Ein Schatz im grünen Walde". Nanu, was war denn das? 2 Funde nacheinander? Also so wie der Tag bisher verlief konnte das nicht lange so bleiben. Blieb es natürlich auch nicht. Die beiden nun folgenden Caches am Ostende von Bad Doberan (Richtung Rostock) konnten wir nicht finden bzw. erst gar nicht angehen.

Und rumms, die Laune war wieder runter. Welche ein schlechter Tag das heute war, aber hey, auch sowas gibt es mal beim Geocaching.

die Kapelle von Althof war uns bereits von einem anderen Cache her bekannt

Nun vollends entnervt ging es wieder ein Stück gen Süden nach Althof. Althof ist uns noch von einem anderen Cache her bekannt, sodass wir wussten, wo wir anfangs hin mussten um Pribislaw's Schatz zu suchen. Die ersten 4 Stationen waren allesamt schnell asugemacht und die benötigten Informationen gesammelt. Jetzt wurde es spannend! Gott sei dank hatte ich mir meine alten Bundeswehrstiefel angezogen, denn das nun folgende Gelände war nichts für zwarte Gemüter.
Was hier noch idyllisch aussieht, entpuppte sich ganz schnell als eine ausgedehnte Klettertour. Bei Station 5 - 7 ging es nämlich darum, dass man an bestimmten Koordinaten nach kleinen Röhrchen Ausschau halten sollte, welche einem die nächsten Koordinaten verraten sollten. Die Stationen 5 und 6 waren beiden auch noch gut zu erreichen, jedoch ging es dann zu Station 7. Alter Schwede. MERKE: Der direkte Weg ist NICHT immer der Beste. Das mussten wir heute mal wieder schmerzlich feststellen. Knapp 80 Meter vor der Station tat sich vor uns auf einmal ein tiefes Tal auf. Hart wie wir sind, kletterten wir erst hinunter, nur um dann auf der anderen Seite wieder nach oben zu klettern. Nachdem wir Station 7, und damit auch die Final Koordinaten, gefunden hatten, hatte ich ein wenig den Eindruck, als wenn Fabian's Laune ganz rapide in den Keller gesunken ist. Die Kletterei war echt extrem anstrengend. Nach Eingabe der Final Koordinaten stellten wir fest, dass wir wieder durch diese Schlucht mussten. Oh man, nicht schon wieder. Und noch 650 Meter bis zum Ziel.


Also auf ein Neues, runter den Berg, rauf den Berg. Gott sei Dank war der Weg bis zum Final fast ohne größere Anstrenungen verbunden. Als wir ihn endlich fanden waren wir froh, dass wir diese Tortur hinter uns hatten. Wir wollten eigentlich nur noch zurück zum Auto und sitzen. Wie wir erfreut feststellten, waren wir bereits wieder im  Rücken der Althofer Kapelle, sodass die letzten Meter wie im Fluge vergingen. An der Kapelle selbst, gingen wir an einer Frau und ihrem Hund vorbei.

Zurück im Auto überlegten wir, wie lang die Strecke, die wir gerade zurückgelegt hatten, wohl gewesen sei. Wir kamen auf einen Wert von etwa 7 Kilometer. Nach etwa 10 minütiger Verschnaufpause ging es wieder zurück in Richtung Bad Doberan. Und wieder sahen wir diese Frau mit ihrem Hund. Naja, vielleicht wohnt sie ja in Althof.

Zurück in Bad Doberan parkten wir an der hiesigen Klinik um Dante's Peak anzugehen. Und erneut ging es ab in den Wald. Nach gut 700 Metern Waldmarsch tragen wir ERNEUT auf die selbe Frau mit dem selben Hund! Werden wir verfolgt? Komisch war das schon irgendwie, Zufälle gibt es. Von diesem neuerlichen Treffpunkt aus bis zum Final waren es nur noch knapp 200 Meter. Wie sollte es anders sein, auch hier mussten wir klettern. Ich wusste gar nicht, dass es um Rostock herum so viele, vor allem Steile, Berge gibt.

Nun entgültig die Nase voll von Bergen und Wäldern gingen wir direkt den nächsten Cache an. Brandt's Höh. Da ich diesen bereits im Vorfeld zu Hause gelöst habe brauchten wir eigentlich nur noch die Finalkoordinaten angehen. Tja, so anstrengend der Tag bisher war, er wurde nicht besser. Erstens ging es wieder in einen Wald und zweitens konnten wir die Dose einfach nicht finden. Genug. Keine Wälder heute mehr.

Also ab zum Doberaner Bahnhof um "Wismar - Rostocker Eisenbahn #11" zu erledigen. Auf Grund des Schwierigkeitsgrades hatten wir schon sonst was erwartet, jedoch stellte sich unsere Vermutung als falsch heraus. Alle Stationen fanden wir recht zügig und konnten dann auch recht schnell das Final angehen. Und wo führte uns eben jenes hin? Natürlich, in einen Wald. Glücklicherweise jedoch nur etwa 20 Meter. Insofern war das erreichen der Final Postion und damit des Caches ein leichtes.

Auf Grund der bereits schon sehr weit vorangeschrittenen Zeit, ließen wir die eigentlich noch geplanten Caches im Bereich Heiligendamm links liegen und fuhren stattdessen nach Warnemünde. Bereits vergangenen Samstag waren wir schon einmal dort, jedoch fanden wir einen Cache nicht. Am Donnerstag Abend bot sich mir die Gelegenheit erneut dorthin zu fahren und so suchte ich diesen kleinen. Und siehe da, Fabian hatte wohl nicht richtig geschaut, denn dieser lag genau dort, wo wir ihn auch letzte Woche schon vermutet hatten. So hatte Fabian heute zumindest noch die Gelegenheit, diesen selber zu loggen.


Als Vorbereitung für einen anderen Cache machten wir noch fix einen Abstecher in Richtung Warnemünder Leuchtturm. Nachdem wir dort alle Informationen gesammelt hatten, ging es direkt weiter in Richtung Warnemünder Bahnhof. Dort lag ein Cache, welcher erst am Donnerstag Abend veröffentlich wurde. Moment mal, war ich Donnerstag Abend nicht auch hier? Ja, war ich auch. Zu dumm nur, dass ich die Veröffentlichung erst gelesen habe, als ich wieder zu Hause war. Na egal, heute jedenfalls sollte das der Abschluss unserer Tour werden.

Also auf zum Warnemünder Bahnhof oder besser zu der davor gelegenen Brücke. "Komm, dreh dich ..." heisst der hier liegende Frischling. Ich drehte mir gerade eine Zigarette, während Fabian schon das Objekt der Begierde inspizierte und auch schon direkt die Dose in Händen hiet. Geschafft! Das war der letzte für heute.

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Sonntag, 13. März 2011

Freexa, DublF und eine Herde wildgewordener Kühe

Auch heute, sollte das gute Wetter wieder genutzt werden, sodass DublF (Fabian) und ich loszogen um einige Caches zu erledigen. Hauptsuchgebiet war heute der Rostocker Nordosten bzw. die Rostocker Heide.

Schlag 11 heute Vormittag klingelte er bei mir und so zogen wir dann los. Unsere erste Anlaufstelle war die Rostocker Altstadt. Dort lagen insgesamt 2 Caches, die Fabian noch nicht hatte. Insofern konnte ich ihm dabei etwas unter die Arme greifen, denn an der einen oder anderen Stelle klemmte es bei ihm schon etwas. Schlussendlich konnte er sie aber doch noch finden.

Weiter ging es für uns dann zum Cache "Plätscher". Was ich hier nicht erwartet hätte, war die Ruhe und abgeschiedenheit.

An den Finalkoordinaten musste ich zwar erst etwas schauen, glücklichweise besann ich mich dann doch noch mal auf den Cachetitel und hatte eine Idee wo ich suchen müsste. Bingo! Genau da lag er dann auch.

Also fix die kleine Dose geborgen, den Cache geloggt, wieder in sein Versteck zurück gelegt und weiter ging unsere Tour.

Die Nächste Station führte uns in das "Bären-Nest". Das schöne hier war, dass man fast mit dem Auto vorfahren konnte. Vom Parkplatz aus waren es nur noch gut 150 Meter bis zur Dose. Auch hier stellte ich erneut fest, dass das Cachen in Wäldern bzw. Waldgegenden immer ein Abenteuer für sich ist. Ich irrte, wie üblich in Wäldern, mal wieder etwas planlos durch die Gegend, als Fabian mir irgendwann den Hinweis gab, dass ich nach etwas schauen solle, was hier nicht hingehört. Na super! Das hatten wir doch gestern schon! "Geh in einen Wald (wo alles fast gleich aussieht) und suche etwas, was dort nicht hingehört!" Na egal, Augen zu und durch.

Und siehe da, nach gar nicht all zu langer Suche fiel mir etwas auf, was dort nicht hingehört. Tatsächlich, es war das Versteck. Als ich es öffnete war mir auch klar, warum der Cache "Bären-Nest" heisst. In dem Versteck war neben der Cache Dose noch eine Dose voll mit Gummibären. Witzige Idee. :-)


Der Nächste auf unserer Liste war das Rostocker "Feuerschiff". Wirklich angehen wollten wir diesen nicht, sondern lediglich den Ort erstmal auskundschaften. Hintergrund ist der, dass die Schwierigkeit dieses kleinen so eingestuft ist, dass wir uns für diese Vorgehensweise entschieden. Wie aber sollten wir die Umgebung des Caches erkunden, wenn wir nicht genau wusste wie wir ran kommen? Nach kurzer Überlegung und studierens von Google Earth entschieden wir uns dafür, dass wir vom "Schnattermann" aus versuchen werden den Ort anzugehen. Und wenn wir schon mal dort sind, dann können wir am "Schnattermann" auch gleich noch den gleichnamigen Cache mitnehmen, welcher sowieso mit auf unserer Liste stand. Das finden und loggen des Caches war super leicht und ging entsprechend schnell. Als wir also diesen kleinen hier also erledigt hatten, überlegte ich, wie lange ich wohl nicht mehr hier auf dieser Ecke war!? Bestimmt 15 Jahre schon nicht mehr.

Wie dem auch sei, wir wollten ja noch das "Feuerschiff" auskundschaften. Leider jedoch mussten wir feststellen, dass wir anscheinend von der falschen Seite aus den Cache angegangen sind. Also wieder zurück zum Auto und diesen erstmal als egal abgestempelt.

Zurück im Auto überlegten wir, in welcher Reihenfolge wir denn unsere Liste nun weiter abarbeiten wollen. Ich setzte mich schlussendlich durch und wir fuhren Richtung Hohe Düne um den Cache "Warnemünde Ostmole" endlich zu holen. Dieser kleine, dies sei an dieser Stelle erwähnt, ist so etwas wie unser kleiner Intimfeind! Warum? Ganz einfach, ich kann die DNF (Didn't Find) nicht mehr zählen, so oft waren wir schon hier. Jedes Mal wenn wir hier waren, waren überall, aber auch wirklich überall am Leuchtturm Angler, sodass man aber auch in keinster Weise ungestört suchen und loggen konnte.



Wie dem auch sei, heute sollte es dann endlich soweit sein. Auf unserem Weg nach vorne zum Leuchtturm musste natürlich auch wieder das obligatorische Warnemünde Foto gemacht werden. Als es geschossen war ging es weiter dem Ziel entgegen. Wir sahen am Leuchtturm zu dem Zeitpunkt 2 Dinge. 1.) Keine Angler :-) 2.) 3 Personen die etwas suchen :-) Natürlich waren es Cacher, Team "Jussi611" suchte ebenfalls den kleinen.

Am Leuchtturm angekommen, hatte Fabian gleich die richtige Vermutung wo die Dose ist und die anderen Cacher staunten nicht schlecht, wie schnell wir ihn doch gefunden hatte. Keine 10 Sekunden hat es gedauert. Nach kurzem Plausch mit den dreien sind wir weiter gezogen, denn unsere Liste war noch lang.

Die nächste Station des heutigen Tages war "Borwins-Eiche" in der Rostocker Heide. Vom Parkplatz bis zum Cache Platz waren es ziemlich genau 1,1 km Fußmarsch, die vor uns lagen. Na wie gut, dass wir bis zu diesem Zeitpunkt ja erst gute 4 Kilometer marschiert sind. Also ab in den Wald und lis ging der Spaziergang zur Eiche. Das Final selbst war auch hier wieder sehr schnell ausgemacht und so konnte sich auch diese Dose nicht wirklich lange vor uns verstecken. Glücklicherweise gab es in der Nähe des versteckes eine Sitzgelegenheit, sodass wir erstmal durchschnaufen konnten.
Nach kurzer Rast machten wir uns dann auch gleich wieder auf den Rückweg um den nächsten zu suchen. Am Parkplatz angekommen setzten wir uns erstmal ins Auto und gaben sowohl in mein GPS als auch in Fabians IPhone die Koordinaten des folgenden Caches ein. Anfangs waren wir etwas irritiert, denn das IPhone zeigte zurück in den Wald, aus welchem wir gerade kamen. Das konnte doch nicht richtig sein, oder? War es auch nicht. Nach kurzer Zeit hatte sich das IPhone seine Positionsangabe noch mal überlegt und uns ca. 700 Meter weiter die Straße runter geschickt. Da wir ja motorisiert sind dachte wir uns aber, warum gehen wenn wir auch fahren können.

Also fix den Motor an und ein paar hundert Meter gefahren, bis wir einen Waldweg sahen, welcher erstens dem Cache am nächsten war und zweitens ich mein Auto dort abstellen konnte. Wir bogen also von der Hauptstraße ab auf einen Waldweg, an einer offenen Schranke vorbei, ab und fuhren den Wald ein kleines Stück hinein bis zu einer Lichtung wo wir dann parkten.

Und schon startete die Suche nach der ersten Station des Caches "Jäger Brandt". Diese erste Station war nach nicht mal 200 Metern ausgemacht, die benötigten Informationen gesammelt und die Finalposition berechnet. Dummer weise führten uns die Koordinaten abseits der mehr oder minder befestigten Wege entlang mitten in den Wald. Oh man, und wieder so ne Sucherei mitten im Wald. Glücklicherweise sind unsere Cacheraugen aber mittlerweile recht gut geschult, sodass wir diese Dose auch recht schnell in Händen hielten. Also fix eingetragen und zurück zum Auto. Während Fabian schon die nächsten Koordinaten eingab, fuhr ich langsam den Waldweg in Richtung Hauptstraße zurück. Aber was war das? Die Schrank an der wir vorhin gerade erst vorbei gefahren sind, war jetzt auf einmal geschlossen! Wir schauten uns nur ungläubig an und hofften einfach, dass die Schrank nicht mit einem Schloss versperrt ist. Wäre sie es gewesen, so hätten wir ein Problem gehabt.

Nachdem also unser Schrankenproblem gelöst war ging es weiter nach Hinrichshagen um "Kohldampf" und "Rostocker Heide" zu suchen. Beide stellten kein großes Problem dar, sodass wir hier nach wenigen Minuten schon wieder den Ort verließen um uns den letzten vieren des heutigen Tages zu widmen.

Die nächsten beiden führten uns von Hinrichshagen nach Mönchhagen. Der erste den wir dort angehen wollten war "Drei Weiden" Leider machte jedoch weder das Gelände, noch der Elektrozaun an der Kuhwiese einen all zu vertrauenserweckenden Eindruck. Dazu kam noch, dass die Kühe uns wohl irgendwie nicht mochten. Irgendwie fühlten sie sich wohl von uns gestört, denn sie rannten plätzlich wie angestochen in unsere Richtung. Stopp! Das lohnt sich hier heute nicht. Den lassen wir links liegen.

Also ab zum nächsten und letzten in Mönchhagen. "Alter Schafstall" lag nur wenige Meter von unserer aktuellen Position entfernt, sodass wir direkt dorthin sind und nach nur kurzer Suche im Matsch den kleinen auch schon gefunden hatten. Also auch hier wieder fix eingetragen und auf zum Nächsten auf unserer gemeinsamen Liste.

Vor einigen Monaten bin ich "Goorsuf" bereits schon mal alleine angegangen, aber auf Grund zu dichten Verkehrs brach ich die Suche hier damals ab. Heute jedoch ging es Gott sei dank recht schnell. Zwar musste wir erst noch einen für diese Region doch erstaunlich hohen und vor allem steilen Berg erklimmen, aber oben angekommen wurden wir für die Mühe entschädigt. Uns bot sich neben der Position des Caches auch noch ein wunderbarer Ausblick über das Gelände.
Das finden und loggen des Caches geriet damit eigentlich fast zur Nebensächlichkeit. Nachdem wir dann den Abstieg gewagt hatten ging es erstmal für einen Zwischenimbiss zu McDonalds.

Frisch gestärkt ging es dann auch gleich wieder los. Dieses mal jedoch zurück in die Rostocker Altstadt. Dort lag noch ein Cache offen, den weder Fabian noch ich hatten. Wobei, ich bin ihn, "Rostock "damals und heute" III" am vergangenen Samstag schon mal angegangen, konnte aber das Final leider nicht finden. Das ich es nicht gefunden habe lag aber nicht daran, dass ich zu blind war, nein, es lag viel eher daran, dass die Cachebeschreibung leider an einer Position sehr ungenau ist.

Heute versuchten wir uns also zu zweit daran und nach einigem hin und her überlegen hatten wir dann auch endlich Koordinaten gefunden, welche uns tatsächlich an das richtige Ziel führten. Endlich! Damit ist die Altstadt bei mir Cache-Frei. :-)

Da Fabian ja nun die ersten drei der Serie "Rostock "damals und heute"" hatte, wollte er natürlich auch gerne noch den aktuell letzten dieser Serie haben. Da ich diesen bereits unter der Woche gefunden habe, half ich ihm natürlich dabei auch diesen zu finden. Am Final des vierten Caches diesere Serie angekommen trafen wir erneut auf eine Gruppe von anderen Cachern. GreenTree mitsamt Anhang standen vor uns. Sie schauten erst etwas verwirrt, als ich sagte, dass wir ihn auch loggen wollen, aber die Verwirrung wich auch sogleich wieder aus ihren Gesichtern.

Nach kurzem Plausch trennten sich unsere Wege und ich fuhr Fabian abschließend noch nach Hause und der Cachetag war erledigt. Knapp 7 Stunden waren wir zu diesem Zeitpunkt schon wieder unterwegs gewesen und uns taten von den langen Märschen ordentlich die Füße weh. Aber hey, dass bleibt nun mal beim Geocaching nicht aus.

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Samstag, 12. März 2011

1. Geocaching Team Tour 2011 von Freexa und DublF

Oh man, was für ein Tag. Noch leidend von der gestrigen Geburtstagsfeier meines Vaters ging es heute locker flockig ans Cachen.

Mein erster Cache lag auch prompt ganz in der Nähe meiner Eltern. Also mal eben fix in den Wald und losgesucht. Ach ja, der GPS Empfang im Wald ist eher schlecht. Sicherlich, man hat ein Signal, so ist es nicht, dennoch steigt die ungenauigkeit. So war es dann auch nicht weiter verwunderlich, dass ich doch eine ganze Weile brauchte, um diese Dose zu finden. Aber ich fand sie schließlich und das ist es ja was zählt.

Nach diesem erten Erfolgserlebnis am heutigen Tage ging es wieder zurück zu meinen Eltern zum Mittagessen um mich zu stärken und kurze Zeit später bei Fabian auf der Matte zu stehen. Heute war unsere erste gemeinsame größere Tour dieses Jahr.

Noch in Wurfweite von Fabians Wohnung versuchten wir auch gleich den ersten Cache zu lösen. Leider jedoch war unser Ergebnis anscheinend nicht korrekt, sodass wir diesen erstmal aufgaben und uns den anderen Caches widmeten.

RSAG West war die zweite Station des Tages. Das Einzige was sich hier als schwierig herausstellte, war das finden eines Parkplatzes für das Auto. Hansa hat heute gespielt. Die einzelnen Stationen dieses Caches waren allesamt schnell und ohne Probleme auffindbar. So war es auch nur eine Frage der Zeit, bis wir zum Final kamen und ihn ebenso schnell finden konnten. Und wieder ein Smilie mehr auf der Geocaching Karte. Jetzt nur noch den ca. 3 Kilometer Fußweg zurück zum Auto antreten und ab zum nächsten Cache.

Der zweite des heutige Tages führte uns nach Warnemünde an den Kreuzfahrtterminal. "Ich bin ein Berlina" hieß der dort zu suchenden Cache.


Schon während der Anfahrt zu diesem Cache hatten wir eine Idee, wo sich dieser versteckt. Dort angekommen staunten wir dann erstmal nicht schlecht, weil sich dieser kleine einfach nicht offenbaren wollte. Was haben wir da nicht alles gemacht. Geklettert sind wir, gekrochen sind wir. Nichts hat etwas gebracht. Verdammt noch mal aber auch! Irgendwann aber hatte ich dann doch das glückliche Händchen und hielt die Dose in den Händen. Fabian fragte mich, was das mit dem Hinweis aus der Cachebeschreibung zu tun habe. Ich zuckte lediglich mit den Achseln und meinte, dass wir ihn ja schlußendlich doch gefunden haben.

Unsere Tour in Warnemünde war aber noch nicht abgeschlossen. Der nächste Cache den wir heben wollten war "... gut das er da (S..)iss'", was sich jedoch im Endeffekt als Griff in die Kloschüssel herausstellt. Wir konnte den kleinen, obwohl er sowohl von der Aufgaben- als auch Geländeschwierigkeit her mit 1 (dem leichtesten) eingestuft ist, einfach nicht finden. Schade, schade, aber auch das gehört zu einem Cacher dasein. Also trauerten wir diesem nicht lange nach und machten uns auf die Suche nach dem nächsten.



"Waldgeist" heisst das gute Stück, welcher sich als kleiner Drive-In entpuppte. Das Versteck ist, dass muss ich schon ehrlich sagen, ganz schön gewagt. Er liegt mitten an einem Wanderweg ungefähr auf Augenhöhe und somit für jeden gut sichtbar. Ich bin ja mal gespannt. wie lange dieser hier liegen bleibt. Sei es drum, wir konnten ihn auf jedenfall als "gefunden" loggen und haben wieder ein Smilie mehr auf unserer Karte.

Der nächste Cache war genauso wie der eben, ein Drive-In. Bereits als Fabian mit seinem Auto an der zu suchenden Stelle vorfuhr, sahen wir die Dose uns bereits aus ihrem Versteck heraus angrinsen. Ich sprang dann fix aus dem Auto und genoss während des bergens den "Wiesenblick". Nachdem wir den Cache geloggt hatten ging es weiter nach Lütten Klein zu einem uns altbekannten Cache.

Bereits im vergangenen Jahr versuchten wir uns an "Mit der Pusteblume zum Ziel", jedoch waren wir damals der Meinung, dass wir entweder falsche Finalkoordinaten ermittelt hatten oder das es einfach schon zu dunkel war um überhaupt erfolgreich danach suchen zu können. Wie dem auch sei, heute nahmen wir diesen erneut in Angriff und stellen, nach absolvieren der 4 Stationen, fest, dass wir damals schon die korrekten Finalkoordinaten hatten. Nach einer kleinen Klettereinlage waren wir dann auch auf der richtigen Seite und lediglich ein Blick genügte und Fabian hielt die Dose in der Hand. Also ab zum nächsten.

Leider stellte sich "Canale Grande" als für uns nicht lösbar heraus. Allein das in der Beschreibung enthaltene Gedicht lies uns grübeln. An den angegebenen Koordinaten angekommen suchten wir alle möglichen und unmöglichen Verstecke ab, konnten jedoch nichts finden, sodass wir diesen für heute erstmal von unserer Liste gestrichen haben und den nächsten angefahren sind.




"Natürbuchladen" war unser Ziel. Wenn man sich das obige Foto so anschaut, könnte man glatt denken, dass wir da irgendwo auf irgendeinem Dorf sind. Aber nein, wir sind nach wie vor in Rostock Lütten Klein. Der Cache selbst war nach einem etwa 500 Meter Fußmarsch vom Auto zum Final sehr schnell gefunden. Und was das für eine riesige Dose war! Auf folgendem Bild seht ihr Fabian beim loggen des Caches und zu seinen Füßen die "Dose".


Unser vorletzter Cache am heutigen Tag führte uns einen Stadtteil weiter nach Evershagen. Dort kämpften wir mit der "Laune der Natur". Der Hinweis führ diesen Cache lautete "Hier ist etwas, was hier nicht sollt sein.". Na ganz großes Kino! Geh in einen Wald, wo alles fast gleich aussieht, und finde etwas, was dort nicht hingehört. Oh man, ich hatte natürlich an den komplett falschen Stellen gesucht als Fabian plötzlich rief, dass er ihn hat. Und tatsächlich, dass was er da gefunden hatte, gehörte da nicht hin. Auf jeden Fall ein sehr cooles Versteck, welches man auf den ersten Blick nicht sieht bzw. wahrnimmt. Mit der Natur hatten wir also glücklicherweise nicht wirklich zu kämfen, jedoch dafür um so mehr mit dem herausfummeln des Logstreifens aus seiner Dose. Aber auch das war, dank einiger mitgeführter Utensilien, nicht lange ein Problem für uns. Und schon ging es weiter zu unserem Abschluss Cache des Tages.



Tja, wer von uns beiden konnte ahnen, dass auch der letzte am heutigen Tag ein DNF (Didn't find) wird. "Die Brücke der Kivi". Den Hinweis mit dem Messpunkt haben wir zwar gefunden, jedoch die Dose nicht. Wp ich da nicht alles gesucht habe. Stellenweise war das schon extrem eklig, denn es roch hier und da doch extrem nach Urin und da macht dann auch mir das Cachen keinen Spaß mehr. Entnervt gaben wir die Suche hier dann nach gut 15 Minuten auf und zogen von dannen.

Alles in allem war es aber doch ein sehr erfolgreicher, knapp 6 1/2 Stundenl langer, Cache Tag für uns. Die heute nicht gefundenen Caches werden wir bei nächster Gelegenheit halt noch mal anfahren und suchen, in der Hoffnung, sie dann zu finden.

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